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LaFleur

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1

Sonntag, 5. November 2017, 18:12

Wem geht es noch so bei den Maschenproben?

Moin ihr Lieben,
irgendwie bin ich gerade ein wenig verwundert. Ich möchte für meine Nichte Beinstulpen zu Weihnachten stricken. Dazu habe ich 6-fädige Sockenwolle gekauft (Nadelstärke 3,5 bis 4,
Maschenprobe: 10 x 10 cm = 22 Maschen, 30 Reihen). Ich habe jetzt mit NS 5 eine Maschenprobe (rundgestrickt) und komme auf 28 M auf 10 cm. Das Gestrick ist damit gerade richtig, noch lockerer darfs nicht sein.

Es ist ja kein Problem mehr Maschen anzuschlagen, doch mir stellt sich die Frage, ob es sein kann, dass es so ein gravierender Unterschied gibt, obwohl schon eine NS größer genommen wurde? Wem geht es noch so?
.oO(Quakige Grüße von LaFleur)

kuschel-idgie

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2

Sonntag, 5. November 2017, 18:26

Hallo moin!
Hast Du die Maschenprobe glatt rechts oder im Muster gestrickt?

Ich kann eigentlich gar nichts zur Maschenprobe sagen, ich habe schon Ewigkeiten keine mehr gemacht da ich immer nur Socken gestrickt habe und bei Tüchern ist es nicht so relevant. Aber ich kann mich noch erinnern, dass ich immer etwas mehr Maschen haben mußte, da ich recht fest stricke.
Bis dann denn dann :giesska:
Monika :tier010:


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LaFleur

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Sonntag, 5. November 2017, 18:45

Ich habe sozusagen das "Werk" mit zweifarbigen Muster angestrickt, 4 cm im Bündchenmuster mit 4,5 (2re/2li) und dann glatt rechts zweifarbig mit 5er Nadeln. Da ich nicht noch höhere Nadelstärke verweden möchte mache ich das nun so: Ich habe jetzt ausgerechnet, wie "weit" die Stulpen in der Anleitung sind mit der dort angegebenen Maschenprobe und das rechne ich halt jetzt um auf meine Maschenprobe, dann sollte das passen. Die Höhe kann ja bei Stulpen ohne Probleme verändert werden. ")"

Ich hätte jetzt nur nicht gedacht, dass es so starke Unterschiede gibt trotz 1 NS höher...

(Editiert zum besseren Verständnis!)
.oO(Quakige Grüße von LaFleur)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LaFleur« (6. November 2017, 09:05)


silke2world

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4

Sonntag, 5. November 2017, 19:53

28 Maschen auf 10 cm mit einer Nadelstärke 5? Bist du ganz sicher, dass du keinen Messfehler gemacht hast? Fast 3 Maschen pro Zentimeter ist schon sehr, sehr fest. Dazu müsste ich vermutlich eine Nadelstärke 2,5 oder weniger hernehmen.
Viele Grüße
Silke
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LaFleur

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5

Sonntag, 5. November 2017, 20:18

Ich bin mir sehr sicher, habe 3 mal nachgemessen. Und ich dachte immer, das wäre nicht sooo fest. :kokra
.oO(Quakige Grüße von LaFleur)

kuschel-idgie

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Sonntag, 5. November 2017, 20:41

Strickt man die Maschenprobe nicht glatt rechts wenn man sich nach der Maschenprobe Wolle richtet?
Und dann umrechnen nach Muster?
Bis dann denn dann :giesska:
Monika :tier010:


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Sonntag, 5. November 2017, 21:37

Ja, habe den Haupteil ja glatt re gestrickt, eben nur in Runden, da ich in Hin- und Rückreihen andere Werte hätte. Ich stricke.re Maschen etwas lockerer als linke bei glatt rechts in Reihen.
.oO(Quakige Grüße von LaFleur)

silke2world

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8

Montag, 6. November 2017, 09:24

Stell doch mal ein Bild ein.

Mir ging dein Beitrag nicht aus dem Kopf. Ich habe mal bei Ravelry geschaut. Es gibt vereinzelt mal Leute, die 28 Maschen mit entsprechendem Garn schaffen. Die haben aber alle Nadelstärken unter 3,0 angegeben.

Wie strickst du denn sonst? Du müsstest schon eine extrem-Brettstrickerin sein, dass du auf diese Werte kommst.
Viele Grüße
Silke
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Montag, 6. November 2017, 11:22

also ich hab gestern wieder mal eine Maschenprobe gestrickt und die war kraus rechts, weil das muster dnan auch kraus rechts ist.
ansonsten stricke ich fast nie eine M Probe, das stinkt mir.
Liebe Grüsse von Schäfchen8 (Silvia) :wink1

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Montag, 6. November 2017, 13:46

@ Silke
hier mal zwei Aufnahmen. Gestrickt mit 5er Nadeln und die Maschen lassen sich eigentlich ohne Probleme noch auf der Nadel schieben, liegen allerdings gut an.


Quelle: @ me

Bitte nicht so ganz auf das Maschenbild schauen, ich bin mit zweifarbig stricken noch ganz neu dabei.

Sollte ich wirklich so fest stricken, wie kann ich mir angewöhnen lockerer zu stricken?
.oO(Quakige Grüße von LaFleur)

Otti

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Montag, 6. November 2017, 13:58

So wie ich das beurteilen kann, ziehst du die Spannfäden beim Farbwechsel zu stramm. Der Faden der hinter der gestricken Masche läuft. Passiert mir auch, deshalb stricke ich keine Norwegermuster.
Liebe Grüße

Claudia :strii

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Montag, 6. November 2017, 14:02

So wie ich das beurteilen kann, ziehst du die Spannfäden beim Farbwechsel zu stramm. Der Faden der hinter der gestricken Masche läuft. Passiert mir auch, deshalb stricke ich keine Norwegermuster.


Naja die ersten Versuche waren unschön, jetzt sieht das ganze schon deutlich besser aus und ich denke nach dem Waschen gibt sich die Unregelmässigkeit im Maschenbild, wie bisher immer der Fall war. Wenn die Spannfäden auf der Rückseite zu stramm wären, dann könnte ich das ganze ja nicht mehr richtig dehnen, oder irre ich mich?
.oO(Quakige Grüße von LaFleur)

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Montag, 6. November 2017, 14:08

Durch das dehnen werden die gestrickten Maschen kleiner, deshalb stimmt die Maschenprobe nicht. Wenn du nur Uni strickst hast du eine andere Maschenanzahl.
Liebe Grüße

Claudia :strii

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Montag, 6. November 2017, 14:11

Naja das Strickstück selbst wie oben fotografiert ist ja nicht gedehnt. Ich meinte ja, dass wenn die Spannfäden straff wären, dann könnte man das ganze ja nicht wirklich gut dehnen - zumindest bei meinem ersten Versuch war das der Fall. Doch wie bei vielem: Übung machts :)

Ich kann ja gerne mal mit 4,5 Nadeln ein paar Runden mit der gleichen Wolle (anderes Knäuel stricken) und schauen was dann passiert mit der Maschenanzahl.
.oO(Quakige Grüße von LaFleur)

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Montag, 6. November 2017, 14:26

Norwegermuster zieht sich bei mir immer zusammen. Ich habe es noch nicht fertig gebracht, den Faden mit der richtigen lockeren Fadenführung mit zuführen. Aber mit etwas Übung bekommst du das bestimmt hin.
Liebe Grüße

Claudia :strii

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Montag, 6. November 2017, 14:52

Zu den Spannfäden hätte ich einen Vorschlag. Wenn du dir eine Stulpe als Schlauch vorstellst, dann schaust du beim Stricken ja normalerweise auf die Außenwand des Schlauchs und die Spannfäden verlaufen innen. Die Fäden beschreiben also tendenziell einen kleineren Kreis als das Gestrick.

Jetzt gibt es die Methode "inside out". Da strickst du quasi innen und die Spannfäden bilden sich außen. Das könnte schon ein bisschen Entspannung bringen.
Hier siehst du, was ich meine: http://bowerbirdknits.blogspot.de/2006/0…inside-out.html

Grundsätzlich könnte es hilfreich sein, wenn du etwas lockerer stricken würdest. Vielleicht liegt es aber auch nur an den ersten Schritten mit zwei Farben. Das ist ja schon etwas stressig und man verkrampft und zieht die Maschen enger.

edit1: voll vergessen: grundsätzlich macht es schon Sinn, dass du notfalls mit der Nadelstärke hoch gehst, damit das Gestrick die Festigkeit hast, die du angenehm findest. Darin lass dich auch nicht beirren. Aber ich vermute, dass die Maschen schon recht stramm auf der Nadel sitzen und das ist ja irgendwann auch nicht mehr angenehm.

edit2: Ich habe noch mal auf die Bilder geschaut. Die Maschen im Bündchen wirken deutlich größer.
Viele Grüße
Silke
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »silke2world« (6. November 2017, 15:15)


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Montag, 6. November 2017, 15:51

Danke liebe Silke, für deine Antwort! Die von Dir vorgeschlagene Methode mit dem "Inside Out" ist klasse, das werde ich mir auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.
Ich werde jetzt folgendermaßen vorgehen: Ich stricke mal ein Probestück in Runden mit einer Farbe und der NS 5 um zu sehen, was sich hier dann verändert an der Maschenzahl. Evt. liegt es doch wirklich am zweifarbigen Stricken. Und nach dem Messen werde ich mal das Garn nicht um den Zeigefinger wickeln, sondern nur drüber laufen lassen. Ich werde berichten!
.oO(Quakige Grüße von LaFleur)

silke2world

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Montag, 6. November 2017, 17:24

Mach dir auch nicht zu sehr einen Kopf. Gerade bei einer neuen Technik kommt es auch sehr darauf an, einfach mal loszulegen und die ersten nicht ganz perfekten Ergebnisse einfach zu ertragen. Die Übung wird es dann schon richten.
Viele Grüße
Silke
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Mittwoch, 15. November 2017, 14:40

Huhu,
ich meld mich nochmals zurück.
Ich habe nun die Methode "Inside Out" getestet und ca 3 cm gestrickt mit dem Ergebnis, dass die Stellen, wo die Rundnadeln wechseln sehr unsauber waren. Also wohl nicht so das Wahre für mich. Danach habe ich mal an der Garnspannung etwas geändert, indem ich das nur noch um einen Finge gewickelt habe und zwischen Ringfinger und kleinem Finger nur durchlaufen lasse - das scheint jedenfalls so recht gut zu funktionieren und dadurch stricke ich doch etwas lockerer. Ich habe das Ganze danach nochmals aufgeribbelt und stricke jetzt die Stulpen. Sobald ich ein paar Zentimeter mehr gestrickt habe, geb ich mal aktuelle Werte durch. Allerdings sind das Gestrick jetzt auf jedenfall schon besser aus. Nun muss ich mich auf jeden Fall ranhalten, da das Ganze ja noch vor Weihnachten in ein Paket rein muss. Da mein Sohn ungefähr gleiche Maße am Waden hat, durfte er paar Mal zur Anprobe zwecks Größe antanzen :lach1: - ich denke das passt - so dass auch bisschen Spielraum ist, wenn sie mal über einer Hose getragen werden.

Liebe Grüße und einen schönen Nachmittag
.oO(Quakige Grüße von LaFleur)