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Helli69

Pro-UFO-Modi , Nadelakrobatin und Katzendompteuse

Beiträge: 6 268

Registrierungsdatum: 1. Februar 2012

Wohnort: Köln

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41

Mittwoch, 19. Dezember 2012, 10:31

Es gibt Menschen die leiden an dieser Krankheit

http://de.wikipedia.org/wiki/Pseudologie

Vielleicht ist das bei Deiner Nachbarin auch so
Schnurrige und Wollige Grüße :cat02:

Eure Helga
Forenregeln, so gehts :game:

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42

Montag, 24. Dezember 2012, 16:59

:hi:

das geht ja nun gar nicht. Ich würde die
Nachbarin zur Rede stellen. Damit sie merkt
das Sie aufgeflogen ist. Und dann mit ihr nur
noch das nötigste an Worten wechseln. Die
Kinder dürften natürlich nicht darunter leiden.
Richtig, das würde ich auch tun, nicht hintenrum, sondern direkt sie und ihren Mann damit konfrontieren und dabei wäre es mir egal wie aggressiv und laut sie wird.

Grundsätzlich gebe ich Euch recht, aber in diesem Fall würde ich das nicht machen. Die Frau ist psychisch krank und braucht Hilfe. Das ist der eine Punkt und der zweite Punkt: vergesst bei all dem nicht die Kinder!!!
So extrem wie die Frau lügt ist es definitiv krankhaft und meist gehen damit noch andere psychische Störungen einher. Stellt man so jemand, dann wird das über sehr lange Zeit sehr wüst. Ihr habt keine Ahnung was so jemand für Schaden anrichten kann. Kein Problem sich dem zu stellen, wenn es nur um die Erwachsenen geht, aber wie gesagt - vergesst nicht die Kinder! Die bekommen dann natürlich das Meiste ab und das muss nicht sein, oder?
Ich bin eine ehrliche Haut und gerade heraus, aber wenn ich mit ein bisschen "hintenrum" Kinder beschützen kann - die der Nachbarin und die eigenen - dann würde ich das tun! Und wenn dann noch der Nachbarin geholfen werden kann und der Schutz sozusagen dauerhaft ist, dann ist das doch super, oder?
Ganz liebe Grüsse
Inge
:wn020: :wn017: :wn020:

maxi2201

Meister

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43

Dienstag, 25. Dezember 2012, 06:02

:hi:

Sorry, aber da bin ich anderer Meinung.
Gerade weil die Frau krank ist finde ich es
wichtig dies anzusprechen. Es ist niemandem
geholfen nur hintenherum zu sprechen. Ich
denke gerade an die Kinder. Wer weiss was
aus den Lügen noch alles entstehen kann. Die
Frau gehört zum Arzt und in Behandlung. Was
ist falsch an einem klärenden Gespräch. Vielleicht
ist die Frau ja froh wenn ihr jemand hilft. Das
erfährt man aber nur durch Gespräche mit der
Betroffenen.
Liebe Grüße

Inge

:bye:

werd jetzt fleissig weiter :strhal:

snoopy

Anfänger

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44

Dienstag, 25. Dezember 2012, 13:03

:hi:,
Hallo Inge,

Du hast Recht wenn Du schreibst das es wichtig ist dies anzusprechen. Aber ich denke das es besser ist wenn dies ein Aussenseiter, sprich das Jugendamt, macht. Die haben Erfahrung im Umgang mit solchen Situationen. Wenn man selbst mit ihr spricht kann sie das auch leicht in den falschen Hals bekommen und dann ist es fraglich wie sie reagiert und der Kinder wegen würde ich auch stark davon abraten. Denn in erster Linie geht es hier um die Kinder und dann erst um die Frau. Das sollte man nicht vergessen.

Liebe Grüße
Karin

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45

Donnerstag, 27. Dezember 2012, 06:45

Liebe Inge,
grundsätzlich hast Du recht - ansprechen ist im Normalfall immer gut. Und in jedem anderen Fall würde ich das auch so machen.
Nur das Problem bei diesem Krankheitsbild ist, dass die Person zum einen davon überzeugt ist, dass sie NICHT lügt, zum anderen meist andere psychische Störungen mit einhergehen können.
Da bringt es absolut nichts, wenn Nachbarn, Freunde oder Bekannte die Person darauf anspricht. Als Nichtpsychologe weiss man gar nicht wie man da vorgehen kann. Ein normales, klärendes Gespräch ist in diesem Falle nicht möglich.
Natürlich gehört die Frau zum Arzt und in die Behandlung - darum geht es ja auch. Ich weiss nicht, ob Du ein Stück weiter vorne gelesen hast, dass der Arzt quasi Beweise haben und dann entsprechend selbst aktiv werden möchte. Also, es geht nicht darum einfach nur "hintenrum" über jemand zu sprechen, sondern darum den Arzt zu aktivieren sich um das Problem zu kümmern.
Vom direkten Ansprechen habe ich (aus psychotherapeutischer Sicht) abgeraten, denn das würde allen Beteiligten nichts bringen - lediglich einen Riesenärger und alles andere (die Lügerei etc.) würde genau so weitergehen wie bisher.
Ganz liebe Grüsse
Inge
:wn020: :wn017: :wn020:

makuflo

Profi

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46

Donnerstag, 27. Dezember 2012, 07:50

Ich ziehe den Hut vor dir. Nicht viele würden sich so bemühen eine Hilfe/Lösung, vor allem für die Kinder, zu finden. Schön das sich dein Hausarzt bereit erklärt genauer in zu schauen. Auch das macht nicht jeder.

Das Jugendamt zu informieren ist in meinen Augen der richtige Weg. Gehe ihn, aber anonym. Du mußt auch dich und deinen Mann schützen.

Leider kenne ich diese Lügerei von meiner Exschwägerin. Es ist reine Geltungssucht. Sie ging sogar zur Polizei und zeigte einen Überfall mit Diebstahl von 5000 DM an, die sie gerade erst von der Bank geholt hätte. Da die Bank eine solche Auszahlung nicht bestätigen konnte, war der "Fall" schnell gelöst. Um zusätzliche Tage frei von Arveit zu bekommen, behauptete sie, ihr Sohn wäre auf der Autobahn tötlich verunglückt. Meinen Neffen hatte ich davon unterrichtet, denn wenn er das in der Stadt von Fremden erfährt, ist das auch nciht so toll. Meine Neffe war da mittlerweile 21 Jahre. Meine Nichte hat das ganze nicht so gut verkraftet. Sie ist leider auch in die Drogen abgerutscht. Bei der Exschwägerin tachten diese Lügen auf, als die Kinder in der Pupertät waren. Davor waren es kleinere Lügen, die aber nie die Kinder betrafen. Zumindest hatten wir davon nie was bemerkt. Als es für uns merkbar war, war es eigentlich schon zu spät.

Deshalb nochmal. Geh unbedingt zum Jugendamt. Den Kindern muß geholfen werden. Der Mann bemerkt vielleicht nur kleine Lügen und tut sie als solche ab. Es ist nicht gesagt, dass er vom "Tod" des Schwieva etwas weiß. Zumal er ja in der Woche nicht da ist, kann es so tatsächlich sein.
Mein Schwager hat von den großen Lügen auch immer nur durch andere erfahren.

Es ist wirklich für Aussenstehende das nachzuvollziehen. Aber Hilfe ist nur durch geschulte Personen ( Jugendamt für die Kinder, Arzt für die Kranke) möglich.
Und die ärztliche Hilfe kann eine Normalperson nicht erzwingen. Möglichkeiten gibt es zwar für für Ämter als Zwangsauflagen, aber auch das wird nie sofort gemacht. Aber das führt jetzt zu weit. Sollte das Jugenamt sich einschalten, dann besteht zumindest die Hoffnung auf ärztliche Hilfe für die Frau, auch wenn sie das nicht einsieht.
Liebe Grüße
Mandy

Unbekannte

unregistriert

47

Donnerstag, 27. Dezember 2012, 09:20

Hallo anonym

wenn ich mir das so durchlese erinnert es mich an
meine Mutti, die am Anfang ihrer Demenz viel verborgen hat, dass keiner
merkt, dass sie krank ist.
Sie malte nicht mehr.... angeblich keine Ideen, keine Inspiration
sie strickte nicht mehr... die Finger tun weh, evlt Arthrose
sie konnte keine Zahlen mehr im Kopf zusammen rechnen.... ich hab zu viel gequasselt
sie konnte kein Rommee mehr spielen .... die Augen sind schlechter am Abend
usw.
Es
fällt leider erst viel zu spät auf. Die Angehörigen wollen es oft nicht
wahrhaben oder merken es wirklich erst dann wenn es sehr spät ist.

Meine Mutter war damals im Krankenhaus zur Knie-Op, neues Knie und da fiel es dem Pflegepersonal auf, dass was nicht stimmte.
Mein Vater war stinksauer, als ich das den Krankenschwestern von meinen beobachtungen erzählte.

Es kann ja sein, dass es bei ihr auch Krankheitsbedingt ist und sie es sich gar nicht so bewusst ist.
Aber
im Sinne der Kinder ist es wichtig hinzuschauen und etwas zu
unternehmen.

Bin gespannt, was dein Hausarzt dazu sagt.

Güße Unbekannte

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krankhaft, Lügen, Nachbarin