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Emilia77

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1

Mittwoch, 22. August 2007, 16:13

Creageschichte

Huhu Mädels und Jungs!

Ich bearbeite gerade das Bücherforum.
Deswegen sind auch einige Beiträge wie von Zauberhand verschwunden. Aber nicht wirklich. Sie sind nur zur Zeit in einem anderen Bereich geparkt.

Habe bei den "Aufräumarbeiten" unsere Creaweltengeschichte wieder gefunden.

Die haben wir User selber geschrieben.
Eine wirklich tolle Geschichte und ich finde, sie sollte weiter geschrieben werden.

Hätte von euch jemand Lust dazu????

Es ist gar nicht schwer.
Zu Anfang hab ich auch gedacht, das kannste nicht.
Aber wenn man erstmal angefangen hat, die Geschichte zu lesen, dann kommen einem die tollsten Ideen.

Hier mal ein paar Ausschnitte:

Prolog

Dichter Nebel zog über die weite Landschaft, füllte die Täler aus und irgendwo in der Ferne waren die Berge nur noch schemenhaft zu erkennen.
Die Laute der Tierwelt wurden gedämpft, nur vereinzelt war das Heulen der Wölfe in der Dunkelheit zu vernehmen. Ein Vogel erhob zaghaft seine Stimme und begann seinen traurigen Gesang.
Niemand sah die Gestalt, die sich aus dem Schatten der Bäume löste und schnellen Schrittes in Richtung der Ruine huschte.
Irgendwo an der Seite der Ruine gab es einen kleinen, unscheinbaren Eingang. Nur ein wachsames Auge hätte bemerkt, wie sich die Gestalt dort Zugang verschaffte.

Klack, klack, klack. Die Absätze hallten in den weiten Fluren und aus der Nähe war ein Stimmengemurmel zu vernehmen.
Die Gestalt lief rasch eine
morsche, knarrende Holztreppe hinauf und gelangte in einen hell erleuchteten Raum. Inmitten hunderter Kerzen saßen um einen Tisch versammelt 10 schwarz gekleidete Gestalten. Sie hatten ihre Kapuzen tief in die Gesichter gezogen und waren eifrig in ihre Gespräche verwickelt.
Urplötzlich verstummten sie und die Köpfe wandten sich in Richtung des Eindringlings.
Aus ihrer Mitte heraus erhob der Älteste seine Stimme Ah, der Bote ? da bist Du nun endlich! Wir warten schon seit Stunden auf Dein Erscheinen!? Die Macht der Stimme ließ den Raum erbeben und die eine oder andere Kerze erlosch.
Kleinlaut entgegnete der Bote: ?Oh Herr, sei gnädig Ich wurde von wichtigen Geschäften aufgehalten!?
?Ich kenne die Art der Geschäfte, die Du zu tätigen pflegst und Du weißt, dass ich sie Mitnichten billige?..aber nun gut, dies ist ja nicht der Grund unseres Zusammentreffens und so will ich Gnade walten lassen. So sprich, hast Du bekommen, womit ich Dich beauftragt habe??
?Oh ja, natürlich?!? stammelte der Bote und zog rasch ein kleines schmutziges Leinensäckchen aus seiner Kutte heraus. Schnell bewegte er sich auf den Ältesten zu und übergab ihm feierlich das Säckchen.
?Endlich !? rief dieser triumphierend aus?.hier ist es nun zu guter Letzt! Das Pulver des Lebens.?
Mit diesen Worten wurde ihm eine Schachtel gereicht, in der sich eine Stricknadel, ein Pinsel und ein Kochlöffel befanden.
Die Stimme des ältesten schwoll erneut an: ?Heute haben wir uns hier versammelt um zu erschaffen neue Welten. Welten die eine Heimat für kreative Menschen werden sollen und ihnen ein Zuhause bieten, in dem sie friedlich miteinander leben können!?
Von allen Seiten erklang zustimmendes Gemurmel, das immer lauter wurde.
?Ruhe!? gebot der Älteste Einhalt. Unweigerlich verstummten sie und alle Augen waren wieder mit großer Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet.

?So lasst uns nun zur Tat schreiten und den Dingen die da kommen ihren Lauf lassen!

Mit diesen Worten nahm er das Säckchen mit dem Pulver und schüttete es in die Schachtel. Ein leises zaghaftes Zischen erklang und feine Rauchschwaden stiegen auf. Schnell schloss er den Deckel der Schachtel und lief hinfort an den erstaunten Gefährten vorbei in Richtung Balkon. Dort angelangt warf er die Schachtel in weitem Bogen über die Brüstung und die Schachtel fiel hinab in das vor ihnen liegende Tal. Ganz unten schlug sie auf und es gab einen lauten Knall, der die umliegenden Berge erzittern lies. Mittlerweile hatten sich die Gefährten und der Bote hinter ihm versammelt und so erlebten sie gemeinsam das Wunder: Es wurde Tag und vor ihren
Augen entfalteten sich die Creawelten, erst langsam und bedächtig, dann immer schneller und schneller und was entstand gefiel ihnen so sehr, daß sie in einen ohrenbetäubenden Jubel ausbrachen:
?Es ist vollbracht! Es ist vollbracht!? erschallte es immer wieder.
Der Älteste blickte zufrieden in die Runde und nachdem auch er seine Gefährten beglückwünscht hatte, war von ihm nur noch folgendes zu vernehmen:
?Lasst uns die Creawelten mit Leben füllen und ihre Bewohner einziehen!

Der Weg in die Creawelten


Es war so gegen 6 Uhr morgens. Die Morgendämmerung hatte noch nicht begonnen. Es war nebelig und trüb, wie im Herbst, obwohl doch der Frühlingsanfang nicht mehr weit war. Es führte ein Weg durch ein Wäldchen und dann weiter durch Wiesen und Felder. Diesen Weg war sie gegangen, die Gestalt, die sich dort mit langsamen fast zögerlichen Schritten fortbewegte. Zum Schutz vor der morgentlichen Kälte hatte sie sich die Kaputze tief ins Gesicht gezogen und die Hände in den Jackentaschen vergraben. Den Kopf hielt sie gesenkt, wohl wegen dem doch recht frischem Wind. Auf dem Rücken trug sie einen Rucksack, der wirklich prall gefüllt war. Ein Beobachter hätte bestimmt vermutet, dass dieser Rucksack schuld an den fast schwerfälligen Schritten des einsamen Wanderes war, aber der Rucksack war nicht schwer.

Plötzlich hob der Wanderer seinen Kopf und sah auf, wohl um zu schauen, wo er sich befand, und wie weit sein Ziel noch entfernt lag. Eine Windbö nutzte die Gunst der Stunde und blies ihm die Kaputze vom Kopf. Ein zartes Gesicht und dunkle fast schwarze Haare kamen zum Vorschein. Der Blick des Wanderes fiel auf eine Bank, etwa 25 m entfernt. Dort wollte er ein wenig ausruhen. Seine Schritte wurden schneller, er ging zielstrebig auf die Bank zu, während er die Kaputze wieder hochzog. An der Bank angekommen, nahm er den Rucksack vom Rücken, ließ ihn achtlos zu Boden fallen und setzte sich. Er streckte die Beine von sich und reckte sich ausgiebig. Schließlich war er schon seit Stunden unterwegs. Während er es sich auf der Bank so gut es ging gemütlich machte, gingen seine Gedanken zurück zu dem Grund seines Wegs. Er hatte von einem wunderschönen Ort gesucht, wo er eine neue Heimat finden könne. In seiner alten Heimat hatte er sich nicht mehr wohlgefühlt. Er war ausgelacht und verspottet worden, weil er so war, wie er war. Niemand wollte ihn verstehen oder helfen, wenn er mal eine Frage hatte. Nun war er auf dem Weg, diesen zu diesem Ort. Dieser Weg, an dessen Rändern nur Wiesen und hin und wieder mal ein Bäumchen standen und der durch eine unwegsame Gegend führte, sollte ihn dorthin bringen. Der Blick des Wanderes ging noch einmal zurück, dorthin, woher er gekommen war und schweifte dann wieder in die Richtung, in die er gehen wollte. Es würde nun bergauf gehen. Und ihm war, als wäre da ein Licht oben auf dem Hügel, den er nun hinaufgehen würde. Der schwache Lichtschein - auch wenn es nur die Morgensonne sein sollte - gab ihm neue Kraft, er stand auf, schulterte seinen Rucksack wieder und ging mit entschlossenen Schritten weiter. Mit jedem Meter wurde das Licht heller und seine Schritte wurden immer schneller, so dass er fast schon rannte.

Endlich stand er oben auf dem Hügel, holte tief Luft und schaute hinab in ein Tal. Dieses Tal sah vom Hügel aus, nicht anders aus, als jedes andere Tal in der Welt. Es lag genauso nebelig und trüb aus, wie die Gegend, durch die er gekommen war. Aber er hatte doch Licht gesehen, wo war das denn hergekommen? Er rieb sich die Augen und schaute erneut hinunter, seine Augen folgtem dem Weg. Und dann sah er die Lichtquelle. Er hatte sie sich viel größer vorgestellt, viel heller, als er den Hügel hinaufeilte. Aber da war nur eine einzelne Laterne, die ein gemütliches Licht auf den Weg warf. Langsam ging er nun den Hügel hinunter auf diese Laterne zu. Je näher er kam, desto besser konnte er auch Einzelheiten bei der Laterne sehen. Er sah einen Schlagbaum und ein Häuschen, in dem jemand zu sein schien. Zielstrebig setzte er nun seinen Weg fort. Gerade als er an der Laterne angekommen war, öffnete sich die Tür vom Häuschen und ein Mann kam heraus.
"Guten Morgen", begrüßte er den Wanderer. "Wohin des Wegs?"
"Man hat mir erzählt, dass hier ein Ort sei, wo Menschen wie ich herzlich willkommen sind. Hier wird gebastelt und gehandarbeitet und geholfen, wenn jemand mal nicht weiterkommt. Bin ich nun schon angekommen, oder habe ich mich verlaufen?" antwortete der Wanderer.
"Nun, ", sagte der Mann, "komm erstmal mit in mein Häuschen. Bei einer Tasse Tee oder Kaffee, werden wir herhausfinden, ob du angekommen bist."
Er reichte dem Wanderer die Hand und ging mit ihm ins Häuschen.
Dieses war doch größer, als es von aussen ausgesehen hatte. Der Wanderer wurde in eine gemütliche Küche geführt. Dort nahm er den Rucksack vom Rücken und zog die Jacke aus.
"Was darf ich dir anbieten? Tee oder Kaffee?" wurde er gefragt.
"Ist es sehr unverschämt, wenn ich lieber einen Kakao oder eine heiße Schokolade möchte?"antwortete der Wanderer.
"Kein Problem. Im Übrigen ich heisse Olaf und bin der Wächter hier. Jeder, der über die Grenze möchte, muß sich erst mit mir unterhalten."
Dann ging Olaf an den Küchenschrank und holte 2 Tassen, Löffel, Zucker und Milch hervor, setzte dann den Wasserkessel auf den Ofen in der Zimmerecke und stelle dannach alles auf den Tisch.
"Setz dich doch", bot er dem Wanderer einen Stuhl an. "Im Übrigen bin ich ganz erstaunt - ich dachte da kommt ein Mann den Hügel herunter. Und durch die Kaputze klang auch deine Stimme sehr dunkel".
"Oh, Entschuldigung! Ich wollte keinen falschen Eindruck erwecken. Mein Name ist Anna.", antwortete sie und setze sich dann auf die Küchenbank.
Der Wasserkessel begann zu pfeifen und Olaf holte ihn ebenfalls auf den Tisch. Für sich goss er einen Tee auf, Anna bekam eine heisse Schokolade.
Dann holte Olaf noch schnell ein bisschen Gebäck aus dem Schrank und setzte sich dann Anna gegenüber auf einen Stuhl.
"Vielen Dank", sagte Anna, "ich hab schon lange nichts gegessen."und nahm sich einen Keks.
"Dann greif nur zu", antwortete Olaf, "ich hole schon mal die Unterlagen, damit wir auch die Formalitäten schnell zu Ende bringen können".
"Formalitäten?" fragte Anna, und verschluckte sich fast an dem Keks.
"Ja", Olaf lächelte. "Die sind leider nötig. Ich bin gleich wieder da". Mit diesen Worten huschte er schnell hinaus. Anna schaute verwirrt aus und nahm erstmal einen Schluck heiße Schokolade. Noch bevor sie aber so richtig in Gedanken versinken konnte, ,kam Olaf schon zurück. In der Hand hielt er einen Block und einen Stift.
"So, während wir trinken und essen, kann ich dich ja schon mal löchern", meinte er. Dann fragte er Anna's Daten ab: Vorname, Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Beruf, Hobbies und und und.
"Das hätten wir", meinte er dann,"jetzt nur noch eins: Wie möchtest du bei uns heissen?"
"Wie? Ich heisse Anna, das hab ich doch schon gesagt", Anna wußte nicht recht, was sie davon halten sollte.
"Stimmt, aber den Namen haben dir deine Eltern gegeben. Hier bei uns, kann sich jeder selber einen Namen geben. Hier bin ich Olaf - jenseits des Schlagbaumes heisse ich anders. Also wenn wir uns dort einmal begegnen, würdest du mich nicht an meinem Namen erkennen", erklärte Olaf.
"Du kannst natürlich auch deinen Namen behalten, allerdings wärest du dann die 25. mit dem Namen Anna und würdest dann Anna25 heißen!"
"Nein, das möchte ich nicht", wehrte Anna ab."Dann möchte ich lieber einen Namen, den noch keiner hat. Wie ist es denn mit Cherie - gibt es den schon?"
Olaf schaute auf seiner Namensliste nach und meinte dann:"Nein, den gibt es noch nicht. Soll ich den für dich eintragen?"
"Ja", sagte Anna."Dann heiße ich hinter dem Schlagbaum absofort Cherie".
"Okay, jetzt mußt du nur noch dein Kennwort festlegen - ohne das kannst du am Schlagbaum nicht vorbei", Olaf reichte ihr eine rote Karte, auf der Anna ihr Kennwort niederschrieb.
Olaf steckte die rote Karte dann wieder zu Annas Anmeldeformular und meinte dann: "So, wenn du magst, kannst du nun zum Schlagbaum gehen. Ganz rechts findest du einen Kasten. Dort mußt du auf den Knopf "Hinein" drücken, dann öffnet sich der Kasten, es erscheint ein Bildschirm und eine Tastatur. Auf dem Bildschirm gibt es 2 Felder, die du ausfüllen mußt: "Name" und "Kennwort". Wenn du das gemacht hast, und alles ist richtig, dann hebt sich der Schlagbaum und du kannst durchgehen."
Anna stand auf, zog sich ihre Jacke wieder an und nahm den Rucksack wieder auf. Olaf begleitete sie nicht nur bis zur Tür, sondern zeigte ihr auch den Kasten. Dann trat er zurück und blieb rechts neben dem Schlagbaum stehen. Anna drückte auf "Herein", gab dann ihren neuen Namen und ihr Kennwort ein und wartet dann.

Der Schlagbaum öffnete sich und Anna begann zu staunen. Hinter ihr graute langsam der Morgen, es war noch immer nebelig und trüb und vor ihr, lag ein Land im hellen Sonnenschein.
"Vielen Dank für die Schokolade, Olaf", sagte Anna und reichte Olaf die Hand. "Wenn wir uns hier einmal treffen, wie heißt du denn dann?"
Olaf lachte und meinte: "Großer-Bär, und wir werden uns bestimmt mal treffen. Da du ja noch neu bist, ein kleiner Hinweis: Geh erst mal ein bissi gerade aus, da kommt ziemlich bald ein Wegweiser. Der hilft dir, dich hier zurecht zu finden."
Anna nickte und ging dann am Schlagbaum vorbei und betrat zum ersten Mal die CREAWELTEN.

Cherie schaute sich überrascht um.
Sie folgte Olaf´s Rat, ging ein bissi geradeaus und fand nach ein paar Metern den Wegweiser.
Vor lauter Staunen wusste sie gar nicht, wohin sie zuerst schauen sollte. Vor ihr stand ein dicker Holzpfahl, an dem viele Schilder befestigt waren, die in alle Himmelsrichtungen zeigten.
`Sooo viele Schilder `, dachte sie und fragte sich: `Wohin geh ich denn nur zuerst?`
Sie blickte nach rechts und links und sah die ersten Häuser in der Ferne.
Cherie blickte wieder auf die Schilder und las: "Ideenwelt!" `Was kann das denn nur sein`, dachte sie.
"Cherie´s Postfach!" `Wie jetzt? Ich bin gerade erst hier und habe schon ein Postfach? Ohne dieses anzumelden?`
In Cherie´s Kopf begann es schon zu schwirren, als ihr Blick auf den Wegeiser "Neu hier" fiel.
Sie folgte einfach diesem Wegweiser und ging links an ihm vorbei.
Überall um sie herum waren grüne Wiesen, in die sie sich einfach so legen konnte, um zu träumen. Und es duftete nach Blumen und Obst.
Am Wegesrand standen schöne große Bäume, die sich in der leichten Brise hin und her wiegten.
Cherie blickte zu ihnen hinauf und hatte das Gefühl, dass sie ihr zuwinkten.
So als wollten sie sie willkommen heißen.
Dann stand auch schon das erste Haus vor ihr.
Es war ein schönes altes Bauernhaus mit einer großen doppelflügeligen Holzhaustür.
Über dieser Tür war ein Schild angebracht: Neu hier? Tritt bitte ein!!
Cherie war sparchlos.
So ein wunderschönes Schild hatte sie noch nie gesehen. Es fiel ihr schwer festzustellen, wie dieses Schild hergestellt wurde.
Es war so schön und bunt, mit Bildern und Verzierungen.
Leider war gerade niemand in der Nähe, der ihr genaueres dazu sagen konnte.
Neugierig geworden, klopfte sie vorsichtig an die Tür.
Nichts geschah.
Sie klopfte noch einmal, diesmal jedoch etwas lauter. Immer noch nichts.
Als Cherie den Arm ausstreckte, um ein drittes Mal anzuklopfen, sprang die Tür einen Spalt auf.
Sie trat zaghaft ein und stand in einer großen Diele. Der ganze Raum war hell erleuchet. In einer Ecke war ein offener Kamin, in dem ein lustiges Feuer brannte. Von ihm ging solch eine Wärme aus, dass Cherie sich gleich heimisch fühlte.
Sie liess ihren Blick weiter schweifen und entdeckte den Grund für die Helligkeit im Raum.
Überall an den Wänden hingen Fotos, die mit einem eigenen Spot beleuchtet waren.
Cherie ging auf eines dieser Blder zu und sah es sicht genauer an.
Es war ein Foto einer Frau und darunter war ein Text geschrieben.
Dort stand der Name der Frau und eine Kurzinfo zu ihrer Person sowie ihre Hobbies.
Cherie las es sehr interessiert. Dann fiel ihr Augenmerk auf ein Buch, das unter dem Bild auf einem Pult lag.
Eine leere Seite mitten im Buch war aufgeschlagen. Vorsichtig blätterte sie zurück und schaute sich die vorhergehenden Seiten an.
Sie entdeckte Eintragungen, welche die Frau herzlich willkommen hiessen und ihr viel Spaß in den Creawelten wünschten.
Cherie schlug die leere Seite wieder auf und schaute sich weiter in dem Raum um.
Plötzlich ging die Tür auf und eine Person trat in das Zimmer.
Erschrocken drehte Cherie sich um. eine Frau war stand da und blicke Cherie freundlich lächelnd an.
"Du bist wohl neu hier, oder?" Cherie nickte nur.
"Ich bin Charmy. Kann ich dir irgendwie helfen?"
Cherie nickte wieder nur und fing dann leise an zu erzählen.
Sie sei gerade erst angekokmmen und habe sich etwas in dem Raum umgeschaut.
"Na", sagte Charmy, "dann könntest du dich doch auch erst einmal vorstellen. Komm mit, ich helfe dir dabei."
Sie gingen zusammen in eine Ecke des Raumes. Dort befand sich eine Art Kammer, die Cherie bisher nicht aufgefallen war.
Charmy öffnete die Tür und bat Cherie, sicht dort hineinzusetzen, damit sie rasch ein Foto machen konnten.
Cherie setzte sich hinein und Charmy betätigte den Auslöser.
Es blitzte kurz und in der Kammer begann es zu summen.
Dann plumpste auch schon ein Foto in eine Schale.
Cherie nimmt das Foto und kommt aus der Kammer.
Charmy hatte inzwischen schon einen Schrank geöffnet, in dem ein PC mit Zubehör versteckt war.
Sie erklärte Cherie, dass sie nun den Text für ihre "Vorstellung" eingeben konnte.
Nachdem Cherie sich ja schon einen solchen Text gelesen hatte, fiel es ihr nicht schwer und sie hatte ihn in ein paar Minuten eingegeben.
Charmy druckte ihn aus, sie klebten das Foto darauf und rahmten alles ein.
Es fand sich auch noch ein Platz an der Wand, sie richteten den Spot ein, legten noch ein Buch aus und Charmy trug sich als Erste ein.
Die Beiden verliessen das Haus der Neuzugänge und Charmy zeigte ihr noch etwas von den Creawelten.

.....
Ganz liebe Grüße
Birgit


Auf, auf, nutzen wir den Tag - zum Basteln!!

Emilia77

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2

Mittwoch, 22. August 2007, 16:14

So, das ist ein kleiner Vorgeschmack. Nun wisst ihr, was gemeint ist.

Es wäre toll, wenn sich viele beteiligen würden.

Es ist schon eine tolle Geschichte, aber das Ende lädt zum weiterschreiben ein...
Ganz liebe Grüße
Birgit


Auf, auf, nutzen wir den Tag - zum Basteln!!

Wollliesel

unregistriert

3

Mittwoch, 22. August 2007, 16:54

Und wie soll geschrieben werden? Jeder Teilnehmer nur ein Wort oder einen Satz oder einen Textabsatz ?

Eigentlich ist ja das Schreiben mein "Beruf"

Emilia77

Erleuchteter

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4

Mittwoch, 22. August 2007, 17:06

Da kannst du dich auslassen, wie du magst.

also das da oben wurde von 3 Usern geschrieben. Ist leider nicht so ganz deutlich geworden mit den Absätzen.
Ganz liebe Grüße
Birgit


Auf, auf, nutzen wir den Tag - zum Basteln!!

Emilia77

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5

Mittwoch, 22. August 2007, 17:07

Wie gesagt, sobald ich das Forum durchsortiert habe, stell ich euch die Geschichte komplett zur Verfügung und ihr könnt euch daran auslassen. Mega_freu
Ganz liebe Grüße
Birgit


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