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krikro

Fortgeschrittener

  • »krikro« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 199

Registrierungsdatum: 3. Oktober 2006

Wohnort: Saarland

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1

Mittwoch, 7. Februar 2007, 16:04

HOrmonersatztherapie bei wechseljahresbeschwerden

Hallo miteinander,
ich gehe mal davon aus, dass viele von euch in meinem Alter(über 50) sind und die selben Probleme habe wie ich.Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen usw. also die Wechseljahre.
Der Arzt hat durch eine Blutuntersuchung festgestellt, dass meine Östrogenwerte mehr als minimal sind (zumindest für mein Alter) und mir vorgeschlagen, Hormone zu nehmen.
Es gäbe inzwischen auch Forschungsergebnisse, die nachweisen, dass die Krebsgefahr überbewertet wird. Seiner Meinung nach, ist sie eher geringer, da Frauen die Hormone nehmen unter ärztlicher Aufsicht ständen.
Ich bin nun hin und hergerissen. Wer hat Erfahrung damit?
Danke schon im voraus,
Liebe Grüße Krikro
Liebe Grüße Erika

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »krikro« (7. Februar 2007, 16:06)


wuermlie

unregistriert

2

Mittwoch, 7. Februar 2007, 17:19

Hallo,

als ich mit 33 meine Total OP (haben keine Eierstöcke und keine Gebärmutter mehr) hatte, ist mir von meiner Frauenärztin Vorgeschlagen worden Hormone zu nehmen. Ich hatte dann mit meinem Hausarzt ein langes Gespräch, da ich auch an Hormonpräparaten so meine Zweifel hatte.

Seine Meinung war: "So lange ich mich wohl fühle auf meine Gesunde Ernährung achte und auch etwas Fitnis betreibe brauch ich keine Hormone."

Und diesen Rat habe ich befolgt. Hier und da habe ich schon mal Hitzewallungen aber ich komme gut damit zurecht. Im Sommer ziehe ich keine zu engen Oberteile an und auch nicht mehr so viel synthetische Kleidung und wenn ich die Möglichkeit habe, bei einer Hitzewallung lasse ich mir kaltes Wasser über die Handgelenke laufen.

Und so sind es jetzt schon 5 Jahre das ich ohne Hormone auskomme. Das einzige was mir Probleme machte waren Migräneanfälle auch da kann man sich sehr gut selber helfen ohne viele tabletten zu nehmen.

lillycat

unregistriert

3

Mittwoch, 7. Februar 2007, 19:01

:hi:

Ich würde auch keine Hormone nehmen.
Meine Mama hat sie jahrelang eingenommen und hat Brustkrebs bekommen.
Ich denke, dass da schon ein Zusammenhang besteht.
Ich selbst darf jetzt keine nehmen, da ich gefährdet bin.
Es gibt doch die sogenannten Phytohormone. Rotklee, Traubensilberkerze, auch Soja soll helfen. Da gibt es eine Menge. Würde mich auf diesem Gebiet mal informieren. Gegen Schwitzen soll auch Salbeitee helfen. Dauert aber eine Zeit bis er anschlägt, da er ja rein pflanzlich ist.

Beiträge: 962

Registrierungsdatum: 18. September 2006

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4

Mittwoch, 7. Februar 2007, 19:57

Johanniskraut hilft gegen Stimmungsschwankungen und zum Entspannen.

Ich bin 55 und komme ganz prima ohne Hormone aus, da braucht mir kein Arzt mit kommen, seit ich einmal mitbekommen habe, was die Pharmavertreter so alles mitbringen, um die Ärzte bei der Stange ihrer Medikamente zu halten.
In anderen Berufen nennt man sowas Bestechlichkeit.
Ist doch seltsam, daß ausgerechnet in Europa und Nordamerika die Frauen Hormone brauchen in den Wechseljahren, bei anderen Völkern ist wenig von Beschwerden bekannt.

Sind wir so degeneriert oder sind wir so brave Schafe, daß man uns alles einreden kann?

nachdenkliche Grüße
Lehrling

5

Mittwoch, 7. Februar 2007, 20:05

RE: HOrmonersatztherapie bei wechseljahresbeschwerden

:hi:

werde nächstes Monat auch 50zig. Ich nehme seit 1 1/2 Jahren Hormone davor nahm ich Isoflavone ( haben einige Zeit auch wirklich geholfen ). Als mir die Hitzewallungen, Schlafstörungen, Schweißausbrüche zuviel wurden hab ich mich mit meinem Frauenarzt beraten und er hat mit Hormone verschrieben ( ich nehme 1/2 am Tag ).Seitdem fühle ich mich wieder richtig gut ,natürlich mach ich jährlich eine Mamographie maschiere damit zum Frauenarzt und Scheidenultraschall wird auch gemacht. Ich glaube eine Garantie kann uns niemand geben aber bevor man nur leidet sollte man das für und wieder abwegen, aber dies muß jeder für sich selbst entscheiden.
Ich habe es nicht bereut, nächstes Monat steht wieder mein Termin an und ich werd sehen ob nich sie weiternehmen soll oder ob wir probieren sie abzusetzen.

wuermlie

unregistriert

6

Mittwoch, 7. Februar 2007, 20:09

Hier hab ich was zum nachlesen.

Auf Seite 4

und noch einen

Dein Apotheker müsste dir auch weiter helfen können, da gibt es viele Proschüren über pflanzliche Mittel die man in Ruhe lesen kann.

Wenn es nicht sein muss, Finger weg davon. In den meisten Fällen hat es sich erwiesen das manche Frau besser daran getan hätte keine Hormonmittel zu nehmen.

Ich bin nun ziehmlich Jung in die Wechseljahre geschupst worden und kann mich meinem Arzt nur anschließen wenn er sagt man sollte seine Gewohnheiten schon etwas umstellen.
Eine gesunde Ernährung und Fitnis (es muss ja nicht ausarten)viel frische Luft (ausgedehnte Spaziergänge) und angemessne Kleidung (nicht zu eng) helfen um mit Wechseljahrerscheinungen fertig zu werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wuermlie« (7. Februar 2007, 20:15)


Larimar

Profi

Beiträge: 756

Registrierungsdatum: 10. August 2006

Wohnort: Bayern

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7

Mittwoch, 7. Februar 2007, 20:45

Na dann will ich auch mal was dazu sagen:
Ich werde dieses Jahr 51

Vor 5 Jahren hat man mir die Gebärmutter und einen Einerstock rausoperiert. Vor ca. 1 Jahr bekam ich massive Beschwerden. Hitzewallungen, dass ich dachte, ich zerfließe, Migränekopfweh, Heulanfälle, Stimmungsschwankungen.
Hormone wollte ich nicht, hatte Angst davor. Meine Beschwerden wurden so schlimm, dass ich das Gefühl hatte, ich schwitze mir das Leben aus dem Leib. Seit mindestens 6 Monaten hab ich keine Nacht mehr durchgeschlafen, ich schiwtze und friere abwechselnd im Viertelstundentakt, belastbar bin ich überhaupt nicht mehr, ich komme mir vor wie ein altes Wrack. Meine Kleidergröße hat von 40 auf 44/46 gewechselt.

Meine Fraunärztin hat mir Östrogenpflaster verschrieben, kleine Dosierung. Danach ging es mir wesentlich besser. Dann wurde bei einem Screening ein Knoten in meiner Brust festgestellt und näher untersucht. Er ist zwar gutartig, aber ich muss regelmäßig zu Untersuchung. Vor lauter Angst hab ich die Hormone weggelassen - und war fix und fertig.
Der Knoten kommt definitiv nicht von der Hormoneinnahme, ich hatte vorher schon einige kleine.

Nach Auskunft meiner Ärztin und meines Hausarztes gehöre ich zu den wenigen Frauen, die ganz schlimme Wechseljahresbeschwerden haben. Tees oder homöopatische Mittel helfen da nicht mehr. Wer das nie erlebt hat, kann es nicht nachfühlen.
Ich war immer ein fröhlicher positiver Mensch und hätte nie gedacht, dass mir mal ein Arzt sagt, ich bin dabei in Depressionen abzurutschen und soll rechtzeitig Hilfe suchen.

Ich klebe also wieder das Pflaster und ganz ganz langsam geht es mir wieder besser. Die Schwitzerei ist auszuhalten mit der richtigen Kleidung, das Wasser läuft mir nicht mehr in Strömen am Körper herunter. Ich bin auch nicht mehr ganz so "traurig" und fange auch wieder an, mehr zu machen als nur in der Ecke zu sitzen und Socken zu stricken.

Das Hormonpflaster heißt Estradot 37,5 und ich klebe es ganz bewusst und nun ohne Angst. Die Angst vor den Beschwerden ist viel schlimmer, sie machen mich fertig und lassen mich nicht mehr ich sein.

Mit meinem Gewicht muss ich leben. Leider. Aber Cortison, Schilddrüsenhormone und Östrogene versauen einem nun mal die Figur.

Ich denke, jeder muss es selber wissen. Und Motorrad fahren ist sicher riskanter als Estradot-Pflaster ;)
Liebe Grüße Larimar

Biene56

unregistriert

8

Donnerstag, 8. Februar 2007, 08:55

Hallo,
ich bin jetzt 51 Jahre und denke das ich die Wechseljahre überstanden habe. Harmone habe ich gerade ein halbes Jahr genommen, weil meine Frauenarztin mich dazu überredet hat. In dieser Zeit ging es mir ganz schlecht. Ich war nervös und unruhig. Klar die Hitzewallung und Stimmungsschwankungen sind besser geworden. Aber so ging es mir schlechter, ich konnte Nachts kaum schlafen, so eine unruhe hatte ich in mir. Da habe ich aufgehört mit den Harmonbillen, bin einmal die Woche schwimmen und einmal Sauna gegangen. Habe viel Kräutertee getrocken. (Johanneskraut und Salbei). und mir ging es besser.
Gruß Biene

Emilia77

Erleuchteter

Beiträge: 4 906

Registrierungsdatum: 5. Oktober 2004

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9

Donnerstag, 8. Februar 2007, 13:23

Also ich stehe noch nicht vor den Wechseljahren.
Aber aus bisheriger Sicht würde ich sagen, lass die Finger von Hormonen, wenn sie nicht unbedingt nötig sind.

Habe über 15 Jahre die Pille genommen.
Ist ja normal so, macht ja jeder.
Bis letzten Sommer. Da ist durch Zufall ein Lebertumor festgestellt worden.
Die Leberwerte waren schon länger schlecht, und bisher konnte niemand eine Erklärung dafür finden.
Naja, meine Hausärztin ist durch Zufall auf die Nebenwirkungen der Pille gekommen.
Tatatataaaa.
Im Beipackzettel steht ganz klar was davon drin.
Gut, als Teenie hat man das hingenommen, was der Gyn gesagt hat, ohne groß diesen Zettel zu lesen.
Dafür bekam ich die Quittung.
Im Endeffekt hab ich noch Glück gehabt es war wohl gutartig, denn inzwischen ist dieses Ding fast nicht mehr zu sehen.
Und kannst mir glauben, ich fass keine Hormone mehr an, solange es noch andere Möglichkeiten gibt.

Teste erstmal alles andere aus und dann vielleicht mal die Hormone.
Aber nur wenns gar nicht anders geht. (Für mich gesprochen)
Ganz liebe Grüße
Birgit


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