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AppleGirl

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1

Montag, 14. November 2016, 16:52

Behandlung von Arthrose?

Hallo meine Lieben,

ich habe mal eine Frage in die Runde hier. Habt ihr Erfahrungen mit Arthrose und wie man diese gut behandeln kann? Mein Hausarzt vermutet, dass ich Arthrose habe, eine Bestätigung steht aber noch aus. Aber meine Oma hatte das Wohl und hatte immer Probleme. Aber so richtig was getan damit es ihr besser geht hat sie zu ihren Lebzeiten auch nicht. Was gibt es denn für Methoden bei der Behandlung. Grundsätzlich bin ich auch alternativen Behandlungsmethoden von Arthrose
Leider mußte der Link wegen Werbung gelöscht werden. Monika/Moderatorin gegenüber offen. Ich bin gespannt was ihr so zu sagen habt.

Danke

ps: ich sehe ich war im falschen Unterforum. Bitte nicht schimpfen. Danke!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »AppleGirl« (23. November 2016, 13:33)


MOSU

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2

Montag, 14. November 2016, 17:53

Ich leide auch an Arthrose, aber laut Arzt gibt es keine guten Behandlungsmöglichkeiten. Ich esse weniger Fleisch, dh nur einmal pro Woche und wenn möglich Fisch oder Geflügel. Ob das hilft keine Ahnung, ich habe trotzdem Schmerzen. Aber vielleicht geht dadurch der Prozess langsamer. Ich wäre also auch für jeglichen Ratschlag offen.

Fenna

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3

Montag, 14. November 2016, 18:00

Ich habe Arthrose in Hüften, Händen und Knien. Die Knie wurden im Sommer mit Akupunktur behandelt, ohne Erfolg. Mein Orthopäde empfahl mir Hyaluronsäure-Injektionen. Die kosten mehrere hundert Euro (Krankenkasse zahlt nichts). Kann ich mir nicht leisten. Mehr Möglichkeiten gibts nicht. Angeblich.

Ich habe diese Spritzen auch abgelehnt, weil sie bei vielen Patienten nichts bewirken.

Will mich jetzt erkundigen, was Blutegel-Behandlungen kosten. Die sollen bei Arthrose gut wirken.

mafiosa

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4

Montag, 14. November 2016, 18:31

Na da kann ich mich ja gleich einreihen. Seit einem Unfall vor fast 23 Jahren habe ich Schwerstarthrose im Sprunggelenk. Leider ist es dabei nicht geblieben. Da ich ja nicht mehr richtig "rund laufe" ist nun auch das zweite Sprunggelenk betroffen, dazu kommen auch noch die Knie. Die Schulter, Daumen, und Großzehengelenke sind auch betroffen.

Hyaluronspritzen im Knie habe ich auch schon hinter mir. Aber außer einem großen Loch in meinem Geldbeutel hat es nichts gebracht


Bin auch für gute Tipps sehr dankbar

MOSU

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5

Montag, 14. November 2016, 21:51

Na dann allen ein herzliches willkommen im Club. Bei mir sind auch die Knie, die Schultergelenke und der Nacken am stärksten betroffen. Ich habe die Hoffnung schon lange aufgegeben, dass es Hilfe gibt.
Wie Du schreibst mafiosa, da man nicht mehr "rund" läuft, kommen immer mehr Beschwerden dazu.

Vielleicht weiss ja noch jemand etwas, warten wir es mal ab

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6

Dienstag, 15. November 2016, 10:54

lest Euch mal durch diese Seiten
https://www.dr-feil.com/category/arthrose
Liebe Grüße
von Sabine =)

Kraut2011

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7

Dienstag, 15. November 2016, 11:46

Hallo!

Arthrose bekommt wohl jeder früher oder später. Ich habe schon relativ früh eine künstliche Hüfte benötigt. Am besten hilft Bewegung ohne Belastung und wenn es gar nicht anders geht Schmerzmittel aber nur gelegentlich. Mir hilft Wärme und regelmäßig Wassergymnastik , anderen hilft Kälte. Zur Zeit versuche ich es mit Teufelskralle 480mg am Tag. Auf alle Fälle nicht rasten denn wer rastet der rostet......
liebe Grüße barbara

Fenna

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8

Dienstag, 15. November 2016, 22:11

Vitamin K wird empfohlen. Zufällig hatte der Orthopäde meiner Mutter entsprechende Tabletten da, sie sie käuflich erworben hat.
Außer Spesen nix gewesen.

MOSU

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9

Dienstag, 15. November 2016, 23:33

lest Euch mal durch diese Seiten
https://www.dr-feil.com/category/arthrose


Danke Claudine, sehr interessante Beiträge. Einige Nahrungsmittel werde ich sofort beschaffen und Gewürze auch.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MOSU« (16. November 2016, 08:33)


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10

Mittwoch, 16. November 2016, 08:59

gern geschehen Mosu, ich lebe auch mit den Tipps und es tut mir unheimlich gut,
ohne Kurkuma geht bei mir gar nichts mehr
Liebe Grüße
von Sabine =)

LaFleur

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11

Mittwoch, 16. November 2016, 17:42

Bei mir wurde mit 16 eine beginnende Arthrose im Knie festgestellt bei einer Atroskopie. Diese wurde erfolgreich mit Hyaluronspritzen behandelt (zahlte bei mir die Krankenkasse, da ich noch unter 18 war). Bei den letzten Untersuchungen wurde nichts mehr gefunden, was auf eine Arthose schliessen lässt bzw. alles altersgerecht. Ich denke es hängt auch stark vom Stadium ab.

Sollte die Arthrose weit fortgeschritten sein, gibt es noch Möglichkeiten der "Knorpelnachzüchtung".

Allerdings ein kleiner Hinweis:
Wenn ich starke Wassereinlagerungen habe, dann habe ich im Knie auch Schmerzen, da dadurch dann Flüssigkeit auch im Knie befindet und ebenfalls Schmerzen verursachen kann.

Ich würde erstmal genau abklären, ob es wirklich Arthrose ist.
Und ganz wichtig, regelmässige Bewegung - denn nur durch Bewegung kann der Körper genug Gelenkschmiere bilden um einer Knorpelabnutzung entgegenzuwirken. Mein Vater wird wohl ein künstliches Kniegelenk benötigen, da er zum Beispiel berufsbedingt Arthrose hat und an einem Knie gar keinen Knorpel mehr...
.oO(Quakige Grüße von LaFleur)

elchfrau

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12

Donnerstag, 17. November 2016, 08:12

Den Link werde ich mir - als Betroffene - auf alle Fälle genau durchlesen.

Ich hab Arthrose in den Knien u in den Fingern, wahrscheinlich noch woanders, aber da merke u sehe ich es noch nicht. Für die Knie habe ich diverse Behandlungen bekommen, mehrere MRT´s. Die Diagnose ist also gesichert. Manuelle Therapie hat mir immer sehr gut geholfen - kurzzeitig. Da wird das Gelenk passiv bewegt, also der Therapeut dreht, dehnt, massiert leicht. Danach läuft man wieder total rund und sicher - für den Tag, wo man die Behandlung hatte. Also schön, aber leider nur sehr kurzfristig. Die Ärztemeinungen zu Hyaluronspritzen gehen auseinander. Viele empfehlen es (klar, die sind teuer u machen wenig Aufwand) und einige raten wegen der kurzzeitigen Wirkung davon ab. Die Physiotherapeuten empfehlen sie eigentlich nicht. Meiner gab mir den Hinweis auf Glucosaminsulfat - gibt es in Tablettenform, teuer von Markenanbietern, mit denselben Inhalten auch ab und zu beim Discounter mit dem gelb-blauen Logo zu haben. Da braucht man ca. 1500 mg. Ich nehme die seit 2,3 Jahren - meine Erfahrungen sind gut. Das Gelenk hat eine bessere Versorgung als bei Spritzen. Das Hyaluron scheidet der Körper nach wenigen Tagen wieder komplett aus, bei den Tabletten führt man täglich Wirkstoff zu. Sicher, die Gelenkschmiere/Knorpelmasse wird nicht wieder aufgebaut, aber die ständigen Schmerzen und Bewegungsprobleme habe ich nicht mehr. Es dauert eine Weile, bis die Tabletten wirken u man muß sich auch an die Dosierung halten. Ich hab erst 700 mg genommen (wollte halt "sparen") - da habe ich gar nix gemerkt, nachdem ich erhöht habe, ging es mir nach einigen Wochen wirklich besser.

Leichte Bewegungen ohne Belastung, darauf achten, daß das Gelenk dabei warmgehalten wird. Fürs Knie radfahren im leichten Gang, für die Finger gibt es so kleine Knetbälle.



Mein Fazit: man muß sich selber helfen, Ärzte erzählen heute dies und morgen das...bei vielen geht es leider nur um Schnellabfertigung der Patienten und Geld. Arthrose geht nicht rückgängig zu machen, man kann sie nur aufhalten u versuchen, sie so lange wie möglich beschwerdefrei zu halten.
LG :schaf01:

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